Breege - Juliusruh
Doppelt reizvoll
Einst war Breege der reichste Ort Rügens. Das lag an den geschäftstüchtigen Seefahrern, die vom geschützten Hafen am Breeger Bodden lebhaften Handel mit England betrieben. Das geschah Mitte des 19. Jahrhunderts. Als dann der Bädertourismus aufkam, schielten die Breeger hinüber nach Juliusruh, das einen neun Kilometer langen Strand mit feinstem Sand hat. Die Orte vereinigten sich.
Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Hotels und Pensionen im Stil der Bäderarchitektur. Julius Christoph von der Lancken, ein Großgrundbesitzer auf Wittow, ließ ab 1795 Schlösschen und Park bauen, weil er sich diesen Ort als Ruhesitz auserwählt hatte. Daher Julius‘ Ruh.
Der Kurpark verbindet das alte Fischerdorf mit dem Strandidyll Juliusruh. Das „weiße Band der Schaabe“ gilt als einer der schönsten Ostseestrände. Heute noch stehen einige historische Häuser in Breege, es gibt Ausflugsfahrten nach Hiddensee oder Ralswiek zu den Störtebeker Festspielen.







