Zum Hauptinhalt springen

Dranske

Da geht die Post ab

Schon Mitte des 17. Jahrhunderts entstand hier, auf den Resten einer frühen slawischen Siedlung, ein Posthafen mit Häusern. Zwar ist der Ort schon 1314 urkundlich erwähnt, aber nun brach mit dem Fährverkehr zwischen Ystad in Schweden, Stralsund und Bug der Wohlstand aus. Jedenfalls ging die Post ab (und kam an). Bald ließen sich auch die ersten Urlauber sehen. Zuvor waren die Einheimischen meist mit Seenotrettung und Schiffsbergung beschäftigt.

Zur DDR-Zeit war hier die Welt zu Ende, denn auf dem Bug hatte sich die Nationale Volksarmee eingenistet (wie zuvor die kaiserliche Armee sowie später die Wehrmacht und dann die Sowjetarmee).

Das Museum im Bürgerhaus liefert Geschichte zum Anfassen. Der südliche Teil des Bug gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und kann bei geführten Wanderungen erkundet werden. Heute geht hier weiterhin die Post ab, jedenfalls steigen in Dranske die legendären Boddenpartys im Hochsommer.

Institutionen
Ortsteile
  • Bakenberg
  • Banz
  • Bug
    Die 8 km lange, west­lichste Land­zunge der Halb­insel Wittow, wurde ab dem Mittel­alter als Post­ver­bindung und See­flug­station genutzt und war später Standort eines mili­tärischen Schnell­boot­stützpunkts bis 1990. Heute gehört der südliche Teil zum National­park Vorpommersche Bodden­landschaft und lässt sich bei geführten Wanderungen erkunden.
  • Dranske-Hof
  • Goos
  • Gramtitz
  • Kreptitz
  • Kuhle
    Ein idealer Rast­punkt für ausge­dehnte Erkundungen entlang der Küsten­wege zwischen Kap Arkona, Wiek und Dranske. Hier steht eines der ältesten Gast­häuser der Insel, welches bereits 1455 eröffnet wurde.
  • Lancken
    Erstmals 1314 erwähnt, war hier der Stamm­sitz der Adels­familie von der Lancken. Heute laden die Ruine des Guts­hauses, ein barocker Park und nahe­gele­gene Wander­wege zu einer Entdeckungs­tour zwischen Natur und Geschichte ein.
  • Nonnevitz
    Hier lockt der kilometer­lange, fein­sandige Nord­strand (man sagt zu Recht, es ist Rügens schönster!) mit natur­naher Ruhe, während versteckte Höhe­punkte wie der bizarr verwunschene Märchen­wald an der Steilküste, aktive Wasser­sport­möglichkeiten und nahe Groß­steingräber Kultur­lieb­haber und Natur­fans gleicher­maßen begeistern.
  • Starrvitz
Themenbänke

Die Otto-Warburg-Bank steht am Bodden und erinnert an den Nobelpreisträger Warburg (1883-1970), der in Nonnevitz seinen Bungalow hatte. Der Biochemiker hatte 1924 Krebszellen näher erforscht.

Die Horst-Krause-Bank steht auf dem Dorfplatz. Krause (1939-2014) war Maler und verschönerte Hauswände mit Landschaftsbildern.

Touren-Tipp

Von Dranske verläuft ein Hochuferweg entlang der Ostseeküste bis zum Kap Arkona. Du streifst auf dem etwa 18 Kilometer langen Weg die Kreptitzer Heide, das Erholungsgebiet Bakenberg mit weitem Sandstrand unterhalb der Steilküste sowie den Märchenwald. Vorsicht: Vom Kliff werden bei Hochwasser und Sturm oft Teile herausgespült.


Achte bitte darauf

Diese urwüchsige und abwechslungsreiche Schönheit unseres „Windlandes“ braucht unser aller Schutz.

Bitte bleibe innerhalb der ausgewiesenen Naturschutzgebiete auf den Wegen, beachte die Hinweise und benutze keine inoffiziellen Auf- oder Abgänge!

Die nächsten Veranstaltungen
Änderungen vorbehalten