Kap Arkona
zu Recht ein Höhepunkt
Das Kap Arkona ist eine 43 Meter hohe, aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste. Das ist schon toll. Aber die drei Türme darauf bieten grandiose Rundumblicke. Betrachten Sie den historischen Burgwall Jaromarsburg aus slawischer Zeit und das kleine Fischerdorf Vitt mit seiner achteckigen Kapelle.

In direkter Nachbarschaft zu den Leuchttürmen am Kap Arkona befinden sich zwei Bunker.
Der ältere Bunker stammt aus der Zeit der Wehrmacht und wurde später von der 6. Grenzbrigade Küste der DDR genutzt.
Der größere, neuere Bunker wurde von 1979 bis 1986 errichtet und diente der 6. Flottille der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Dieser wurde 1985 enttarnt und nach der Wiedervereinigung stillgelegt. Die 2000 m² große Bunkeranlage wurde aufwendig renoviert und beherbergt eine Ausstellung vieler Seezeichen, Modellschiffe, alte Navigationsgeräte und einen Schiffssimulator.

Der Peilturm
Der PEILTURM MIT SEINER GLASKUPPEL ist ganzjährig geöffnet und gewährt von der Aussichtsplattform 360-Grad-Blick. Von 1927 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges diente er zum Abhören des Funkverkehrs auf der südlichen Ostsee. Er wurde 1996 aufwendig saniert. Heute locken Kaffee aus Südamerika, Gebäck, Eis, Kunsthandwerk, Schmuck und Alpakawolle.

Der Schinkelturm
Der SCHINKELTURM: Karl Friedrich Schinkel entwarf den (nach dem in Travemünde) zweitältesten Leuchtturm der deutschen Ostseeküste im Backsteinstil. Er ist 19,3 Meter hoch. Auffällig ist auch seine quadratische Grundform. Gebaut wurde er 1826-1827 und war bis 1905 in Betrieb. Von innen ist er zurzeit nicht zu besichtigen. Eine Außenstelle des Standesamtes befindet sich darin.

Der Leuchtturm
Das LEUCHTFEUER KAP ARKONA ist den Aufstieg von 164 Stufen wert – wegen der Fernsicht bei gutem Wetter. Seit 1905 ist das Leuchtfeuer aktiv: drei Blitze alle 17,1 Sekunden, zwei Spezialglühbirnen mit je 1000 Watt, sichtbar 22 Seemeilen weit (etwa 40 Kilometer). Geöffnet von April bis Oktober.









