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Vitt

das pure Fischerdorf-Idyll

Per Arkona-Bahn oder auch zu Fuß auf dem Uferweg gelangst du nach Vitt. Das denkmal­geschützte Fischer­dörfchen ist ein Muss. Die acht­eckige Kapelle Vitt ist schon von weitem zu sehen. 1816 wurde sie als Schlecht­wetter­variante für die Ufer­predigten des beliebten Pastors Ludwig Gotthard Kosegarten eingeweiht.

Die Uferkapelle zeigt über die gesamte Innen­wand eine Kopie des berühmten Bildes „Petrus auf dem Meer“ von Philipp Otto Runge. 

Über Vitt hinaus führt der Uferweg weiter über Goor, zum ehrwürdigen Hünengrab von Nobbin.

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Webcam Vitt

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Themenbänke

Die Bank „Zur kleinen Rast“ in Goor mit herrlichem Blick auf die Ostsee ist nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Hier rasten die Steilufer-Radler bei frisch gebackenem Kuchen und einem Plausch mit Familie Hensen. Das ist hier Tradition.

Zwischen Kap Arkona und Varnkevitz findest du auf dem Hochuferweg die Hans-Fallada-Bank. Der berühmte Schriftsteller, 1893 in Greifswald geboren, war gern auf Rügen, oft bei seinem Freund Kagelmacher im Gutshaus Gudderitz. Zu Falladas Werken gehören: „Kleiner Mann – was nun?“ oder „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“.

Uferkapelle Vitt

Die achteckige Kapelle auf der Hochfläche vor dem Dorf wurde durch den engagierten Pastor Ludwig Gotthard Kosegarten erbaut. Kosegarten hielt berühmte Uferpredigten auf der Klippe über Vitt, die nicht nur von den Fischern, sondern auch vom umliegenden Adel besucht wurden. Ab 1806 wurde die Vitter Kapelle an dieser Stelle errichtet. Kosegarten schrieb viele Berichte über die Insel Rügen, die ihn und die Insel bekannt machten.

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