Zum Hauptinhalt springen

Wiek

Hafenflair und viel mehr

Um den Hafen herum (gebaut ab 1890 für die Fischerei) hat sich das Dorf entwickelt. Die Kreidebrücke (ab 1914 für den Abtransport der Kreide errichtet) gibt dem Hafen mit seinen Segel- und Fahrgastschiffen sowie den kleinen Angelbooten ein einzigartiges Flair. Sie ist heute eine Art schwebende Promenade.

Du blickst über alles und das Meer bis nach Hiddensee mit dem Dornbusch und dem Leuchtturm an der Nordspitze. Der Hafenbereich ist eine moderne Marina für rund 150 Segelyachten. 

Beliebt sind auch Hochseeangeltouren, die hier starten. Segler, Surfer und Kiter kommen in Wiek ohnehin auf ihre Kosten. Und dann lässt du bei einem Gläschen Wein, Musik und einem Abendessen auf der windgeschützten Restaurantterrasse im Hafen den Tag ausklingen. Vielleicht erlebst du einen dieser romantisch-roten Sonnenuntergänge. Wahnsinn!

Ein Blick zurück: 1819 galt Wiek als größtes Dorf auf Rügen. Nach 1990 wurde der staatlich anerkannte Erholungsort umfassend saniert. Die Kurklinik war schon zur DDR-Zeit bei Kurgästen beliebt. Viele von ihnen kommen heute noch gern wieder. Alles auf dem neuesten Stand – mit Mutter-/Vater-Kind-Kuren.

Institutionen
Ortsteile
  • Bohlendorf
    Der idyllische Orts­teil wurde bereits 1318 erst­mals urkund­lich erwähnt und ent­wickelte sich im 18. Jahr­hundert zu einem Guts­hof unter der Familie von Bohlen. 1995 wurde das Herren­haus mit seinem eher wilden Park liebevoll saniert.
  • Bischofsdorf
  • Fährhof
  • Parchow
    Der Ort gehörte zum Adels­besitz der von Platens. Das um 1840 errichtete Guts­haus von Platens steht heute noch – wenn auch ungenutzt – in einer ruhigen Park­anlage und lädt Geschichts­interessierte und Spazier­gänger ein, die Atmos­phäre historischer Land­güter im idyllischen Bodden­hinterland zu erleben.
  • Wiek
    1165 wurde Wiek erstmals als slawischer Handels­platz „Vikr“ erwähnt. Im 14. Jahr­hundert zeugen der Name „Medowe“ (Honig­aue) und das Orts­wappen von intensiver Bienen­zucht. Aus dieser Zeit stammt auch die gotische St.-Georg-Kirche – ein bedeutendes Bau­werk der nord­deutschen Back­stein­gotik. Wiek ent­wickelte sich im 19. Jahr­hundert zum größten Dorf Rügens. 1890 entstand der Hafen, 1914 folgte die Kreide­brücke zum Ab­trans­port von Kreide aus Kap Arkona. Von 1896 bis 1968 war Wiek an die Rügener Schmal­spur­bahn ange­schlossen. Nach 1990 wurde der Ort umfassend saniert. Heute bietet der moderne Yacht­hafen Platz für 150 Boote und die restau­rierte Kreide­brücke lädt als „schwe­bende Prome­nade“ zum Ver­weilen mit Blick auf Hidden­see ein. Zu den Gästen des Ortes zählten u. a. Ernst-Moritz Arndt und Fritz Reuter.
  • Woldenitz
  • Zürkvitz
Unser Tipp FÜR AUTO- UND RADFAHRER:
Wenn du von Süden aus Richtung Trent kommst, nimm ab Vaschvitz die Wittower Fähre. Sie bringt dich in weniger als zehn Minuten zu uns auf die Halbinsel. Das ist weitaus kürzer als über Bergen, die Halbinsel Jasmund und die Schaabe zu uns – und genau der richtige Urlaubseinstieg.

Themenbänke

Carl Schumacher war Kapitän zur See (1851-1952) und kümmerte sich daheim um die Seemannsfamilien. Seine Bank steht passend dazu in der nach ihm benannten Straße.

An der Promenade wird an Günter Käning (1923-2017) erinnert, den Nachkommen einer Seefahrerfamilie. Er war engagierter Lehrer und Buchautor – auch die Wieker Chronik verfasste er.

Biogenuss im Blumencafé

Der Platz zum Genießen von Wildkräuter-Salat, einer leckeren Suppe oder selbstgemachtem Kuchen befindet sich mitten zwischen Blumen, Stauden und unter Obstbäumen. „Bio-Produkte, selbst geerntete Früchte und Kräuter, regional und saisonal – das alles ist uns sehr wichtig“, sagt Christin Kieck.

Das Café in Wiek bietet zum Frühstück, mittags und nachmittags alles, was gesund und lecker ist. „Wir nehmen auch unsere eigenen Kräuter für unseren eigenen Tee und unser Salz.“ Im wilden Bauerngarten ist der Ort zum Entschleunigen. „Sobald es blüht, zaubern wir aus unseren Blumen auch schöne Gartensträuße.“ Im alten Gewächshaus der ehemaligen Gärtnerei ist zudem Platz für 30 Gäste. Also zum Feiern genau das Richtige.

Die Manufaktur bietet ein weites Sortiment der Bioprodukte zum Mitnehmen. Es geht von Ölen über Tees und Salze bis zu Chutneys, Schnäpsen, Nachtischen oder Fruchtaufstrichen. „Wir lieben es nachhaltig“, betont Christin Kieck. „Sök di wat ut“, lautet ihr Rat, und das geht auch im Online-Shop. Klick, klick – schon sind Salbeitee, Hagebuttenaufstrich, Stockrosen-Samen für unseren Garten zu Hause und das Brombeeren-Sauerkirschen-Chutney auf dem Weg. Danke!

Die nächsten Veranstaltungen
Änderungen vorbehalten